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Public Hearing Of The German Bundestag on "Media Literacy" with Gerd Gigerenzer

 

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Video: Anhörung der Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" des Bundestags vom 13.12.2010

Bei der Expertenanhörung des Bundestags  wurde Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation bezeichnet. Anstatt auf Verbote und stärkere Regulierung zu setzen, plädiert Gigerenzer für "digitale Risikokompetenz" und Selbstkontrolle.

Dazu schreibt heise online:

Auch für den Jugendschutz sei die Fähigkeit, informiert mit den Herausforderungen neuer Medientechniken umzugehen, besser, als es über stärkere Regulierung und Verbote "zu versuchen", erklärte Gerd Gigerenzer, Direktor beim Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Besonders wichtig sei, dass die Nutzer "die richtigen Fragen" stellen und Quellen beurteilen könnten. Noch werde eine informierte Herangehensweise an die Herausforderungen einer technologischen Gesellschaft aber "nicht wirklich gelehrt". Mehr Anleitung zur Eigeninitiative sei deshalb nötig.
Gigerenzer plädierte für eine "digitale Selbstkontrolle". Viele Menschen meinten, dass man nicht mehr über drei Tage ohne E-Mail auskomme. Es sei aber wichtig, dass der Nutzer selbst die Technologien kontrolliere und nicht von ihnen kontrolliert werde. Generell sollte die Vermittlung von Medienkompetenz "nicht bei den Kindern beginnen, sondern bei den Lehrern".

Wir haben für Sie Links zu einem zusammenfassenden Artikel, dem Video der Anhöhrung sowie der schriftlichen Stellungnahme von Prof. Dr. Gerd Gigerenzers zusammengestellt:

>> Artikel zur Anhörung auf heise online
>> Video und schriftliche Stellungnahmen aller Sachverständigen auf der Seite des Bundestags
>> Schriftliche Stellungnahme von Prof. Dr. Gerd Gigerenzer